Eine kleine Zusammenstellung der häufigsten Neuzulassungen in Deutschland.
Marke |
2003 |
2004 |
2005 |
2006 |
2007 |
VW |
600.360 |
602.725 |
604.000 |
689.116 |
608.820 |
Daimler Chrysler |
369.099 |
360.425 |
354.000 |
360.827 |
374.010 |
Opel |
332.781 |
334.794 |
345.000 |
334.111 |
283.854 |
BMW |
253.376 |
276.982 |
277.000 |
296.962 |
284.610 |
Audi |
238.742 |
235.652 |
243.000 |
255.861 |
234.917 |
Die Automarke VW war von 2003 bis 2007 (siehe Tabelle) die Stärkste Automarke mit den meisten Neuzulassungen in Deutschland. Unter VW versteht man die Volkswagen AG. Zu der Volkswagen AG gehören auch Audi, Skoda, Seat, Bentley, Bugatti, Lamborghini und die VW Nutzfahrzeuge. Seit Februar 2008 gehört auch der Scania zu der Volkswagen AG. Das Markenzeichen wir seit 1938 verwendet war jedoch bis zum Jahr 1945 mit dem Zahnrad der DAF (Deutsche Arbeitsfront – der Einheitsverband der Arbeitnehmer und Arbeitgeber im reich der Nationalsozialisten) versehen.
Die Volkswagen AG wurde im Jahre 1937 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Wolfsburg, aber auch weitere Unternehmen in Braunschweig, Chemnitz, Dresden, Emden, Hannover, Kassel aber auch in Salzgitter und Zwickau.
Der Erste VW wurde unter den Vorstellungen des Reichskanzlers Adolf Hitler im Jahre 1934 gebaut. Er sollte auf der Autobahn eine Geschwindigkeit von 100 km/h halten können, sparsam im Verbrauch ist und mit 4 Sitzen für Familien ausgestattet ist. Außerdem sollte es möglichst unter 1000 RM (Reichsmark)kosten.
Der mit in Deutschland bekannteste Wagen ist der BMW. Die Bayrische Motoren Werke AG wurde am 7. März 1916 zuerst als Bayrische Flugzeug Werke gegründet. Ihren Hauptsitz haben die BM Werke in München und stellen nicht nur Autos sondern auch Motoren und Motorräder her. BMW hieß im Jahr 1913 noch Rapp Motorenwerke GmbH gegründet von Karl Rapp, im Jahre 1917 änderten sie dann ihren in BMW GmbH um und nach der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft dann im Jahre 1918 in die noch bis heute bestehende BMW AG. Das Logo der BM Werk ist wohl jedem Bekannt, diese ist in den bayrischen Landesfarben gestaltet. Da es aber gesetzlich verbosten war diese Hoheitszeichen zu verwenden wurden diese Farben dann einfach in der Reihenfolge vertauscht – statt weiß-blau sind die Farben von BMW nun blau-weiß.
Die Konkurrenz von VW ist der Opel, diese zwei Automobil Konzerne liefern sich immer wieder aufs Neue einen stetigen Machtkampf wer die meisten, besten und schlichtesten Autos herstellt. Opel wurde schon im Jahr 1862 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Rüsselsheim. Seit 2005 ist Opel eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Adam Opel GmbH) und seit 1929 gehört sie zu dem US – amerikanischen Automobilkonzern General Motors. Opel produzierte in den ersten Jahren nur Nähmaschinen und Fahrräder her. Im Jahr 1898 wurde ein riesen Umsatz von 25.000 Nähmaschinen und rund 15.000 Fahrrädern verzeichnet. Der große Fabrikbrand im Jahr 1911 war er schwerer Schlag für die Opel werke doch schon im Jahr 1912 war die komplette Fabrik wieder aufgebaut und es wurde weiter Fahrräder produziert. Im Jahr 1895 verstarb der Gründer der Opel – Werke, seine drei Söhne haben im Jahr 1898 die Produktion von Automobilen in der Fabrik aufgenommen gegen den Wunsch des Vaters.
1904 brachte Opel den ersten Vierzylinder, auf den Markt. Besonders beliebt war zu jener Zeit das Modell Doktorwagen ein zweisitziges Cabriolet, das 1909 produziert und von Ärzten oft und gerne für Hausbesuche benutzt wurde. Der erste Sechszylinder entstand 1916.